Vergleich englische und deutsche Lebensversicherungen

Geschrieben von Anett B. am 30. März 2010

Englische Lebensversicherungen sind angesagter denn je – woran liegt’s?

Attraktive Renditemöglichkeiten, interessante Produktangebote und Kapitalgarantien – Englische Lebensversicherungen erfreuen sich bei anspruchsvollen Verbrauchern einer kontinuierlich steigenden Beliebtheit. Und tatsächlich machen sich im Gegensatz zu deutschen Lebensversicherungen teils gravierende Unterschiede bemerkbar.

Anspruchsvolle Verbraucher, die mehr aus ihrem Geld machen wollen, profitieren in jedem Fall davon, ihr Geld in eine englische Lebensversicherung zu investieren. Denn Englische Versicherer können im Hinblick auf die Gewichtung von Renten- und Aktienwertpapieren weitaus mehr Möglichkeiten ausschöpfen, als dies in Deutschland der Fall ist. Fakt ist, dass deutsche Versicherer einen Großteil des ihnen anvertrauten Kapitals in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Der deutsche Gesetzgeber schreibt in diesem Zusammenhang allerdings einen Mindestanteil so genannter mündelsicherer Investitionen in Höhe von 65 Prozent vor. Das bedeutet also im Umkehrschluss, dass lediglich 35 Prozent des angelegten Geldes in Aktien investiert werden kann. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die Aktienquote in Deutschland ohnehin auf einem sehr geringen Niveau bewegt, und auch die Zinsen seit langem „auf Sparflamme“ vor sich „hindümpeln“, kommen die deutschen Anbieter folglich gar nicht umhin, ihre stillen Reserven für die Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen einzusetzen.

Wer sich hingegen dazu entschließt, sein Kapital in Britische Lebensversicherungen zu investieren, profitiert in erster Linie vom aktiven Anlagemanagement, welches eine überaus flexible Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten des Finanz- bzw. Versicherungsmarktes gewährleistet. Zwischen 50 bis 80 Prozent des erhaltenen Kundenkapitals kann in viel versprechende Aktien angelegt werden. Und die beeindruckenden Renditechancen sprechen dementsprechend ebenfalls für sich. Weil die Britischen Versicherer keine stillen Reserven bilden dürfen, anders also, als dies hierzulande Usus ist, und sämtliche Investitionen in bestimmten, zeitlichen Abständen bewertet werden müssen, genießt der Verbraucher darüber hinaus den folgenden Vorteil: sämtliche mit dem Geld der Versicherten erzielten Gewinne zuzüglich dem Treuebonus können in vollem Umfang an den jeweiligen Versicherungsnehmer ausgezahlt werden.


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